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Elektronische Rechnungen im XRechnung Format bei Lieferungen an Behörden ab dem 27.11.2020

Seit dem 27. November 2020 sollen Behörden in Deutschland nur noch elektronische Rechnungen annehmen. Als elektronisches Datenformat hat sich XRechnung etabliert.
infounit Verlagssoftware kann Rechnungen im XRechnung Format erstellen.





01.07.2021: Bestimmungslandprinzip für alle Artikel

Schon bislang müssen in Rechnungen aus einem EU Land in ein anderes EU Land die MwSt.-Prozentsätze des Empfängerlands verwendet werden, wenn elektronische Artikel an Privatpersonen berechnet werden und der Rechnungssteller - in allen EU-Ländern zusammen - mehr als 10.000 EUR solcher Umsätze erzielt. Dies gilt außerdem für alle Artikel, wenn der Rechnungssteller (Verlag) für das jeweilige EU-Land eine jeweils unterschiedliche Lieferschwelle in EUR überschreitet. Ab 01.07.2021 (sofern der Termin nicht verschoben wird, was nicht auszuschließen ist) muss die Verlagssoftware nicht nur für elektronische Artikel, sondern für alle Artikel / Leistungen den MwSt.-Satz des Empfängerlands verwenden, wenn der Verlag in allen EU-Ländern zusammen mehr als 10.000 EUR Umsatz mit Privatpersonen erzielt. Die bisherigen Lieferschwellen je Land werden dann abgeschafft.




Österreich verlängert reduzierten MwSt.-Satz für Bücher bis voraussichtlich Ende 2021


In Österreich wird der MwSt.-Satz u.a. für Bücher vorerst auch in 2021 bei 5% belassen. Für Zeitschriften dagegen wird ab 2021 wieder der MwSt.-Satz von 10% gültig. Für Verlage, die sowohl Bücher wie auch Zeitschriften herausgeben, kann das unter Umständen problematisch sein wenn die eingesetzte Verlagssoftware damit nicht zurecht kommt.